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Kreatives Problemlösen

    Ich würde 55 Minuten damit verbringen, das Problem zu definieren und dann fünf Minuten, um es zu lösen.

    Albert Einstein (zugeschrieben) Tweet

    Problem als Ausgangsfrage

    Kreatives Problemlösen: CPS

    Für Kreatives Problemlösen lassen Sie uns erst das “Problem” lösen: Das Wort kam etwa im 14. Jahrhundert ins Englische, von französisch problème, direkt von lateinisch problema und ursprünglich griechisch: “eine Aufgabe, das, was vorgeschlagen wird, eine Frage”. Als offenbar die Normannen im 13. Jahrhundert die Insel betraten, nahmen sie die Konnotation “schwierige Frage” mit – wobei wir nicht wissen, ob es an der angelsächsischen Abwehr lag… Später wurde es à la mode, schwierigen Fragen aus dem Weg zu gehen. “No problem!” wurde erstmals 1968 aufgezeichnet. Und erst recht kam “There are no problems, only challenges” oder als Alternative “only solutions” in den 1990er Jahren auf.

    Klingt cool! Soll ja auch motivierend sein. Und tatsächlich ist es zu einem späteren Zeitpunkt sinnvoll, sich auf Lösungen zu konzentrieren. Am Anfang brauchen wir aber eine Frage, ein Problem. Je besser die Frage formuliert ist, desto mehr passende Antworten werden wir finden. Zusammen mit der Fragestellung und der Recherche der gesammelten Informationen und Daten können wir dann an die Ideenfindung herangehen. Das ist der kreative Teil dabei.

    Danach werden Lösungen ausgearbeitet. Beachten Sie, dass dies zwei verschiedene Schritte sind: Kreativität ohne Urteil. Und wenn das vorbei ist, dann beschäftigen wir uns mit dem Aussortieren der Ideen. Schließlich planen wir das Handeln. Dies ist der klassische Ansatz von Alex Osborn und Sidney J. Parnes, die bereits in den 1950er Jahren das Creative Problem Solving (CSP) entwickelten. Heute gibt es eine Reihe von Variationen und Kombinationen. Zum Beispiel könnte Lego® Serious Play® verwendet werden. Aber auch dort findet man das Osborn’sche Muster wieder. Und das Gleiche gilt für Design Thinking – eine Art alter Wein in neuen Schläuchen… 

    Kreatives Problemlösen: 3C – Design Thinking Process
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